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Die Klage der Kaiserin - Ein Film von Pina Bausch

Die Klage der Kaiserin - Ein Film von Pina Bausch

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Art. Nr.: 30033

Beschreibung:

Die Klage der Kaiserin - Ein Film von Pina Bausch

Buch mit DVD (104 min)

Exposé: Raimund Hoghe
Interview mit Pina Bausch: Eva M. Schmid, 1990

96 Seiten, broschiert im Schuber, 13,5 x 21cm, 2. Auflage

ISBN: 978-2-85181-756-3

L'Arche Éditeur, Paris

Dreisprachige Ausgabe (Französisch, Deutsch und Englisch)

Die Klage der Kaiserin – ein Film von Pina Bausch, gedreht zwischen Oktober 1987 und April 1988. Auch ein Film über die Jahreszeiten. Das Laub im Herbst. Den Schnee im Winter. Das Gras im Frühling. Über den sich verändernden Himmel. Die Wolken. Die Sonne. Über Bäume, die nummeriert sind, und Wälder, die dunkel. Über fliessende Wasser und seltsame Früchte. Über die Natur und die Menschen in ihr. Die Erde. Das Licht und die Farben. Die Angst vor dem Ende.

Die Klage der Kaiserin – ein Film mit dem Ensemble des Tanztheaters Wuppertal und Gästen. Mit alten Herren und Kindern. Mit einem Mann, der Bass spielt, und einer alten Frau, die weitertanzt für sich. Mit einem Jungen aus Südamerika, der auf Menschen aus dem Norden trifft und lernt – „Singt mich tot und herzt mich tot, / Küsst mir aus der Brust das Leben!“ Mit einer Schauspielerin und Tänzern aus Frankreich, Irland, Schottland und Japan, aus der Schweiz, Belgien, Marokko, Costa Rica, Holland, der Tschechoslowakei, Italien, der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten.

Die Klage der Kaiserin – ein Film über Lieder der Völker und Menschen in einer Stadt im Bergischen Land. Über Menschen zwischen Tannenbäumen und im Dickicht, unter freiem Himmel und in geschlossenen Raumen, im Treibhaus und in der Schwebebahn, zwischen Weihnachtssternen und auf asphaltierten Strassen, auf dem Feld und in einer Bar am Ufer der Wupper. Über ihre Begegnungen mit Doggen, Schafen, Vögeln. Über Rettungsversuche, Überlebensversuche. Über die in den Gesichtern geschriebenen Geschichten. Eine Frage: „Wo soll’n wir denn hin?“

Die Klage der Kaiserin – ein Film über ein Revuegirl in Schwarz, das auf den Acker läuft, einen Engel im Schnee, ein Paar im Regen, eine Frau mit Trillerpfeife, einen Punk im Schottenrock, eine Ballerina unter Wasser, einen Erdmann zwischen Blumen, einzelne Frauen im Wald, der manchmal bedrohlich wie ein Märchenwald wirkt – „Was macht mein Kind / was macht mein Reh / jetzt komm ich noch diesmal und dann nimmermehr“. Über Frauen, die in dünnen Kleidern nicht nur der Kälte trotzen. Über Versuche, etwas zu spüren von sich und weiterzugehen. Laufen, ohne wegzulaufen. Tanzversuche im Regen und im Schneegestöber. Tangoschritte. Exercises. „Open your eyes.“

Die Klage der Kaiserin – ein Film über Menschen, die etwas vergraben, und Menschen, die mit ihren Händen in der Erde graben, als sei dort zu finden, was sie suchen, was fehlt. „O einer, o keiner, o niemand, o du: / Wohin ging’s, da’s nirgendhin ging? / O du gräbst und ich grab, und ich grab mich dir zu, / und am Finger erwacht uns der Ring.“

Die Klage der Kaiserin – ein Film über Spuren eigener und fremder Geschichte. Über die Sehnsucht, die Not. Über den Wunsch, geliebt zu werden. Über das Warten und die Suche nach dem Unbekannten. Über die Schönheit und die Trauer, das nicht ist, was doch sein könnte. Ein Träumelein von Liebe. Zärtlichkeit. Nähe. Träume vom Leben. Abgebrochene Geschichten.
Die Indianer sagen: „Look when there is nothing to see, listen when there is nothing to hear.“

Raimund Hoghe, 1989
(mit freundlicher Genehmigung von L'Arche Éditeur, Paris)

Mitwirkende (DVD):

Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Mit:
Mariko Aoyama, Anne Marie Benati, Bénédicte Billiet, Rolando Brenes Calvo, Antonio Carallo, Finola Cronin, Dominique Duszynski, Mechthild Grossmann, Kyomi Ichida, Barbara Kaufmann, Urs Kaufmann, Ed Kortlandt, Beatrice Libonati, Anne Martin, Dominique Mercy, Jan Minarik, Helena Pikon, Dana Sapiro, Jean-Laurent Sasportes, Mark Sieczkarek, Julie Ann Stanzak, Mark Alan Wilson
und: Peter Kowald (Kontrabass), Ilse Schönemann, Rodolfo Seas Araya, Alois Hoch, Josef Ratering, Hana und Nepomuk Minarik

Musik:
POMERIGGIO DI DOLORE (Marcia Funebre), comp: Giuseppe Iozza, interpr: Banda di ispice diretta dallo stesso maestro Iozza
CUNSUM MATUM EST, interpr: l’Arciconfraternita di Santo Sacramento di Mussomeli
AURORA IN PEKIN, interpr: Sesteto Bolona
DEVIL DANCE, interpr: Brass band
KAICHIN – Le signal nocturne du coucher, (Volkslied)
LASSU ES CSARDAS, (Volkslied)
ORIENTAL LANDSCAPE, comp: Victor Cavini. Editions : SELECTED SOUNDS. Avec l’aimable autorisation des EDITIONS MUSICALES SFORZANDO
CHANT TRURKMENE, (Volkslied)
MUNECA BRAVAS, comp: E. Cadicamo / L. Visca, interpr: R. Tanturi
OÙ SONT TOUS MES AMANTS, comp: Charlys et Maurice Vander
STRANGE FRUIT, comp: Lewis Allen, interpr: Billie Holiday
CHOO CHOO CH’BOOGIE, comp: Vaughn Horton, Denver Darling, Milton Gabler © Rytvoc Inc. All rights administered by Warner Chappell Music France, interpr: Louis Jordan and group
KONTRABASS SOLO, comp. & interpr: Peter Kowald
UNCLE JO, GIMME MO, interpr: Wilmouth Houdini
LA NANA – ARGENTINE DANCES, (Volkslied)
AFRICAN LOVE CALL, interpr : Wilmouth Houdini

Kamera: Martin Schäfer, Detlef Erler
Ton und Mischung: Michael Felber
Schnitt: Nina von Kreisler, Michael Felber, Martine Zevort
Assistenz: Matthias Burkert
Dramaturgie: Raimund Hoghe
Musikauswahl und musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert
Kostüme: Marion Cito
Assistenz: Titus Köhler
Garderobe: Harald Boll, Rosemarie Hess
Requisite: Martina Goy
Produktionsassistenz: Angelika Kaczmarek
Aufnahmeleitung: Dirk Hesse
Mitarbeit: Frank Leimbach
Berater des Produzenten: Jolyen Wimhurst
Produzent: Herbert Rach
Choreographie, Drehbuch und Regie: Pina Bausch

Herstellungsleitung: Rudolf Rach für L'Arche Éditeur, Paris

In Zusammenarbeit mit: Wuppertaler Bühnen, Zweites Deutsches Fernsehen (Mainz), Channel Four (London), La SEPT (Paris)

Technik: Dekabo Video (Meckenheim), TV-One (München), Hadeko (Neuss)

Der Film wurde unter anderem mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen hergestellt.

In Zusammenarbeit mit der Pina Bausch Foundation

Alle Rechte vorbehalten: © L'Arche Editeur, Paris 1989

DVD:
Format: 4:3, NTSC, Farbe
Sound: PCM Stereo
Menü-Sprache: Französisch, Deutsch und Englisch
Untertitel: Französisch, Deutsch und Englisch
Laufzeit: 104 Minuten
Region Code: 0
Kopiergeschützt

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